Personen- und Arbeitsschutz

Gesundheitsrisiko gleich null

Technische Dämmstoffe können Arbeitsunfälle vermeiden und gesundheitliche Risiken minimieren. Voraussetzung hierfür ist ein gut durchdachtes Isolationskonzept. Dabei schützen sie den Installateur schon beim Anbringen vor gesundheitsschädlichen Effekten. Mit ihrer nachhaltigen Dämmwirkung sorgen sie dann für eine sichere Wohn- oder Arbeitsumgebung.

FEF und PEF schützen Oberflächen und sorgen für eine sichere Umgebung: Sie verhindern einen direkten Kontakt zu heißen oder kalten Rohren oder Behältern.

Staub- und faserfreies Dämmen

Da technische Kunststoffschäume faserfrei sind, birgt ihre Verarbeitung keine Gesundheitsrisiken. Beim Zuschneiden geben sie keine Faserstäube ab, die sich in der Lunge absetzen können. Einmal angebracht, hält die Dämmung viele Jahrzehnte. Sollte dennoch ein Rückbau notwendig werden, sind weder gesundheitliche noch sicherheitstechnische Risiken durch Schäden am Material zu befürchten. Weiterer Vorteil: Da bei der Herstellung technischer Dämmstoffe keine Gefahrstoffe eingesetzt werden, mindern sie auch das Allergierisiko deutlich.

Schutz vor Krankheitserregern

@ Rainer Sturm  / pixelio.de

Im Heizungs- und Sanitärbereich unterstützen technische Schäume zunehmend die Gesundheitsprävention: Bakterielle Krankheitserreger können sich bei einer falschen Temperierung des Trinkwassers sprunghaft vermehren. Davon sind sowohl warme (unter 55°C) als auch kalte (über 25°C) Trinkwasserleitungen betroffen. Am besten werden die Leitungen schon mit entsprechenden Abständen installiert. Lässt sich diese Bauweise jedoch nicht realisieren, bringt eine intelligente Isolierung das gewünschte Ergebnis: Ordnungsgemäß angebracht, vermeidet sie unerwünschte Temperaturschwankungen, die das Wachstum von Legionellen begünstigen.

Störgeräusche auf „leise“ drehen

Zum Arbeitsschutz zählt auch die akustische Sicherung: Dank der schalldämmenden Wirkung von technischen Isolierungen werden Betriebsgeräusche abgeschwächt. So lässt sich auch in Industrieanlagen der Lärmpegel senken. So können Alarmsignale und Warnrufe besser wahrgenommen werden. Das Risiko von chronischer Lärmschwerhörigkeit durch Langzeitschäden wird zusätzlich vemindert.

Mehr Infos zur Senkung von Störgeräuschen

Kein Tauwasser auf Oberflächen

Geschlossenzellige Dämmstoffe verhindern aktiv die Bildung von Tauwasser. Bei richtiger Anwendung schließen sie luftdicht ab. So beugen sie der Entstehung feuchter Stellen vor, in denen sich ebenfalls gesundheitsschädliche Ablagerungen bilden können.
Weitere Infos zur Tauwasserbildung und vorbeugenden Maßnahmen

Verletzungsgefahr bannen

Sind die Dämmstoffe fachgerecht angebracht, isolieren sie auch potentielle Gefahrenquellen, wie zum Beispiel heiße oder kalte Behälter oder Rohrleitungen. Das Kontaktrisiko mit betriebstechnischen Anlagen, die extremen Temperaturen ausgesetzt sind, ist somit gebannt. Wo sich Personen aufhalten, erhöhen technische Installationen generell das Potenzial für Verletzungen. Mit einer Dämmschicht aus FEF- oder PEF-Schäumen werden etwaige Stöße abgefedert und Verletzungen vermieden.